Das Einspielen neuer Software erledigt die ZRWest GmbH als IT-Dienstleister der LVA Rheinprovinz und LVA Westfalen heute im Handumdrehen. Die Citrix-basierte Applikations-Architektur ermöglicht den Rollout neuer Software in rund fünfzehn Minuten auf 3500 Clients in 13 Lokationen.
"Die hohen Anforderungen an einen IT-Dienstleister im Hinblick auf Verfügbarkeit der Dienste und Kosteneffizienz stellen eine Herausforderung dar. In diesem Kontext war die Entscheidung,
vor vier Jahren Citrix einzuführen und so Windows-Anwendungen
zentral anzubieten, der richtige Weg" meint Herbert Kaiser, Geschäftsführer
der Zentrales Rechenzentrum West GmbH. Die ZRWest GmbH ist seit dem 1. Juli 2005 der IT-Dienstleiter der LVA Westfalen und LVA Rheinprovinz und
führt damit die jeweiligen IT-Fachabteilungen in der neuen Struktur
zusammen. Die Erfahrungen zum Thema Server-based Computing mit
Citrix haben schon eine längere Geschichte.
AKIT war der Anfang
2001 stellte sich für die LVA Rheinprovinz die Aufgabe, ein neues Windows Verfahren AKIT für die Verwaltung der Renten einzuführen. Als einer der größten deutschen Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeiter betreut die LVA Rheinprovinz mit 3500 Mitarbeitern über 6,6 Millionen Menschen in weiten Teilen Nordrhein- Westfalens.
Dabei zeichnete sich jedoch ab, dass die vorhandene Hardwareausstattung für die neuen Programme nicht mehr ausreichte. 99 Prozent der Client-PCs hätten nicht mit AKIT arbeiten können. Dies hätte Investitionen für Aufrüstungen oder Neubeschaffungen für ein paar tausend PCs bedeutet. Mit Citrix verlagert sich die AKIT Client-Software auf zentrale Applikationsserver. In dieser Konfiguration konnte AKIT ohne Leistungseinbußen mit der vorhandenen Hardware genutzt werden und bot zudem die bekannten Vorteile eines Host-basierenden Betriebs von Applikationen.
Die IT-Architektur als Sparschwein
Die Wirtschaftlichkeit der Server-basierten Architektur ergibt sich nicht nur aus der Möglichkeit, vorhandene Client-Hardware weit über die üblichen Abschreibungsfristen hinaus nutzen zu können. Sie erlaubt vor allem erhebliche Einsparungen beim Personaleinsatz. Alle 13 Standorte der LVA Rheinprovinz werden direkt von Düsseldorf administriert. Der Einsatz von AKIT hat einen Prozess beschleunigt, der bei der LVA Rheinprovinz ohnehin bereits angestoßen war. Mitte der 90er Jahre wurde die Sachbearbeitung weitgehend in zwölf regionale Servicezentren verlegt, um eine größere Nähe zum Kunden zu erreichen. Dies erschwerte die Betreuung der entsprechenden Arbeitsplätze durch die IT-Abteilung in Düsseldorf.
Alltägliche Abläufe wie das Einspielen neuer Software-Versionen oder die Behebung von Störungen wurde dadurch hinsichtlich Zeit und Kosten aufwändiger. Mit ihrem Serverbasierten Applikationskonzept kann die LVA Rheinprovinz auch Office-Programme, Lotus Notes und weitere Applikationen kostengünstig anbieten. Dieses neue zentrale Applikationskonzept ermöglichte zudem eine komplette Rezentralisierung der Datenablagen. Optimierte Betriebsabläufe in den Datensicherungs- und Rückspielverfahren sowie eine erhöhte Datensicherheit konnten so erzielt werden.
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